Ministerialrat Michael Will wird neuer Präsident des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht (BayLDA) in Ansbach und folgt damit auf Thomas Kranig, der 2011 zum ersten Präsidenten des BayLDA ernannt und 2016 für weitere fünf Jahre mit der Leitung der Bayerischen Datenschutzaufsicht für den nicht öffentlichen Bereich betraut wurde. Nach Art. 18 Abs. 3 des Bayerischen Datenschutzgesetz (BayDSG) gilt die Ernennung für eine Amtsperiode von fünf Jahren. Dementsprechend würde die Amtszeit von Thomas Kranig noch bis 2021 andauern. Mit Erreichen des Pensionsalters tritt Kranig nun schon in diesem Jahr in den Ruhestand.

Sein Nachfolger, Michael Will, ist Ministerialrat im Bayerischen Staatsministerium des Innern und für Integration und leitet das Referat Datenschutz. Zudem bringt er praktische Erfahrung als Datenschutzbeauftragter mit, da er im Ministerium das Amt des behördlichen Datenschutzbeauftragten ausübt. Ferner ist er Mitglied der Daten- schutzkommission des Bayerischen Landtages. Er hat im Auftrag des Bundesrates in den Jahren 2012 bis 2015 die gesamten Beratungen der Ratsarbeitsgruppe Datenschutz und Informationsaustausch (DAPIX) zur DSGVO begleitet und nimmt außerdem die Aufgaben des Länderbeobachters in der Art. 31-Datenschutzgruppe wahr. Die Amtseinführung durch den bayerischen Innenminister, Joachim Herrmann, erfolgte im Januar 2020.

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