Die Messe Stuttgart, ein Tochterunternehmen der Stadt Stuttgart, wurde Opfer eines Cyberrangriffs durch Unbekannte. Mit mehreren Zehntausenden Datenpaketen aus einem Netzwerk infizierter Rechner wurde das Kommunikationssystem der Messe zum Zusammenbruch gebracht. Ziel der Hacker war die Erpressung eines Lösegeldes. Die Messe hat ihrerseits angekündigt, mit den zuständigen Polizeibehörden zusammenzuarbeiten.

Die Auswirkungen des Angriffs sind zudem größer als zunächst angenommen. Obwohl die Attacke sich nur speziell gegen die Messe richtete, waren auch die Stadtwerke Stuttgart sowie die Stuttgart-Marketing GmbH betroffen, ebenfalls Tochtergesellschaften der Stadt. Beide Unternehmen gehören zum IT-Netzwerk der Messe Stuttgart und mussten damit ebenfalls einen Zusammenbruch ihrer Kommunikation erdulden. Die Stromversorgung der Stadtwerke blieb hiervon jedoch glücklicherweise unberührt.

Autor: Dipl.-Jur. Niklas Mühleis, LL.M., Kanzlei Heidrich Rechtsanwälte in Hannover, www.recht-im-internet.de

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